Das Konzept

Leitsatz

Wir nehmen jedes Kind als eigenständiges, von Gott gewolltes Individuum an, mit all seinen Stärken und Schwächen, Eigenheiten und Fähigkeiten.

Pädagogisches Konzept

1.) Religionspädagogik

„Jedes Kind ist in seiner Einzigartigkeit von Gott geliebt und gewollt.“

  • Die Bibel soll für Kinder ein bekanntes Buch werden.
  • Kinder werden an das Gespräch mit Gott, das Gebet, herangeführt.
  • Religiöse Lieder werden gelernt.
  • Die Natur wird als Gottes Schöpfung verstanden.
  • Christliche Feste werden kennengelernt und gefeiert.
  • Kinder lernen die Kirche als vertrauten Ort kennen (Gottes Haus ist auch mein Zuhause).

2.) Pädagogisches Arbeiten

„Die Erziehung im Kindergarten ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie. Sie soll die gesamte Entwicklung des Kindes fördern.“ (§ 2 des Kindergartengesetzes)

Wir praktizieren im Kindergarten einen partnerschaftlichen Erziehungsstil, der von gegenseitiger Achtung und Respekt geprägt ist. Die Einzigartigkeit des Kindes wird nicht in Normen und Ziele gepresst, sondern vielmehr die Gaben und Fähigkeiten des Einzelnen erkannt und gefördert. In regelmäßigen Entwicklungs- und Bildungsbeobachtungen erkennen wir Stärken, Interessen sowie Defizite und entwickeln daraus individuelle Vorgehensweisen und Ziele.

Wir wollen den Kindern keine vorgefertigten Lösungen präsentieren, sondern diese zu eigenem Denken anregen (z.B. im Bereich der Konfliktlösung). Auch in anderen Bereichen werden die Kinder zur Selbstständigkeit erzogen.

Gleichzeitig legen wir aber auch viel Wert darauf, zu jedem Kind eine persönliche Bindung und somit eine Vertrauensbasis aufzubauen.

Die Arbeit im Kindergarten baut auf den „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten“ auf.

3.) Umsetzung im Alltag

Tagesablauf

  • Freispiel
  • in der Regel freies Vesper, das heißt, die Kinder bestimmen selber, wann sie essen wollen
  • einmal in der Woche und an Festen (Geburtstagen) gemeinsames Vesper
  • gemeinsamer „Morgen-Treff“
  • gezielte Angebote in der Gesamtgruppe oder in Kleingruppen
  • Spielen im Garten
  • gemeinsamer Abschluss

Zusätzliche Aktionen:

  • Aktionen mit der Evangelischen Kirchengemeinde
  • gruppenübergreifende Projekte und Angebote
  • „Giraffentreff“ für die zukünftigen Schulanfänger/-innen
  • etwa alle drei Wochen Turnen
  • regelmäßige „PfaLi-Spiele“ (Sprachspiele)
  • zweimal wöchentlich Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund
  • Feste und Geburtstage
  • Kochtage und besonderes Vesper
  • Spaziergänge, Wandertage und Ausflüge

Eingewöhnungskonzept für neue Kinder

Jetzt geht’s los …

Die ersten Tage:

Die Eingewöhnungszeit verläuft je nach Kind unterschiedlich und wird deshalb individuell gestaltet. Der geplante Verlauf wird vorher besprochen und dann je nach Entwicklung angepasst. Hierzu findet vor allem in der ersten Zeit ein täglicher Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen statt.

Über die gesamten Eingewöhnungstage sollte immer die gleiche Bezugsperson ihr Kind begleiten. In den ersten Tagen gilt es, dass Ihr Kind uns kennengelernt und Vertrauen zu uns aufbaut.Daher ist es sinnvoll, für diese Tage eine zeitliche Begrenzung von 1-2 Stunden festzulegen. 

Zu Ihrer Beruhigung:

Auch wenn es oft für Eltern und Erzieher schwer ist, gehört bei vielen Kindern Weinen in der Eingewöhnungszeit dazu. Ihr Kind muss erst noch Vertrauen aufbauen und begreifen, dass „die Mama“ immer wieder kommt. Es ist trotzdem wichtig, dass Sie sich nach Absprache mit Erzieherinnen von ihrem Kind lösen und verabschieden. Meistens beruhigen sich die Kinder recht schnell wieder.

Was Sie für Ihr Kind mitbringen sollten:

(Bitte alles mit Namen beschriften!)

  • Hausschuhe
  • Gesundes Vesper in Vespertasche/Rucksack
  • Turnschläppchen (für das Turnen)
  • Regenjacke
  • Regenhose
  • Gummistiefel
  • Ordner, ca. acht Zentimeter breit, mit ca. 50 Klarsichthüllen
  • Portraitfoto
  • 1,00 Euro Unkostenbeitrag für Becher und Hausschuhtasche 

Besondere Tage:

Halten Sie bitte für jede „Aktion“ (siehe Kiga-ABC), die Ihr Kind zum ersten Mal erlebt, Rücksprache mit den zuständigen Erzieherinnen.