„Muss man immer ‚Danke‘ sagen?“ – Frauenfrühstück am 12. November 2016

Am Samstagvormittag trafen sich ca. 80 Frauen im Gemeindehaus Oase zu einem gemütlichen Vormittag unter dem Thema Muss man immer ‚Danke‘ sagen?“.

Nach einer Begrüßung des Moderatorinnen-Teams und einem Musikstück von Frau Brandenburger auf ihrem Akkordeon war ausreichend Zeit, in netter Gemeinschaft das reichhaltige Frühstücksbuffet zu genießen. Mit bekannten Melodien beendete Frau Brandenburger die Frühstückszeit. Nach einigen einführenden Worten und der Vorstellung von Frau Dorothee Gabler (Pfarrerin aus Benningen) durch die Moderatorinnen begann Frau Gabler ihren Vortrag. 

Als Einstieg wählte sie die berühmte Situation beim örtlichen Metzger, der einem kleinen Kind eine Scheibe Wurst schenkt. Das Kind, den Mund noch voll mit Wurst, wird zunächst ermahnend von der erwachsenen Begleitperson angeschaut. Nachdem das Kind nicht wie gewollt reagiert, folgt der Satz: „Wie sagt man?“ Ist das gesagte „Danke“ jetzt ehrlicher als die glänzenden Kinderaugen?

Frau Gabler lud ein, authentische, von Herzen kommende Dankbarkeit zu üben. Eine Dankbarkeit, die nicht an Dinge, sondern an der Haltung gegenüber und den Umgang mit den Dingen gebunden ist. Verschiedene biblische Geschichten nahm sie als Beispiele für gelebte Dankbarkeit. So wird in Lukas 17 berichtet von zehn Aussätzigen, die von Jesus geheilt werden. Alle zehn laufen schnell zum Priester und ihren Familien um ihre Heilung zu zeigen, nur einer hält inne, läuft zu Jesus zurück und bedankt sich bei ihm: Danke sagen ist also auch ein bewusstes Innehalten im Alltag. 

Anhand weiterer Begebenheiten betrachtete Frau Gabler viele unterschiedliche Aspekte zum Thema „Dankbarkeit“ – zu dem übrigens auch das Bitten gehört.

Wer den kompletten Vortrag nachhören möchte, kann sich beim Frauenfrühstücks-Team gegen einen Beitrag von 3,- Euro eine CD bestellen (Silke Burk, Telefon: 817324). 

Danke sagen wollen wir vom Frauenfrühstückteam jeder einzelnen Besucherin die da war, Frau Brandenburger für die musikalische Umrahmung, Frau Gabler für das ermutigende Referat, den Mädels die die liebevolle Betreuung der Kinder übernahmen, Stefan Roth der die Technik betreute, dem Posaunenchor für das Bestuhlen des Saales, sowie jeder einzelnen Hand im Hintergrund, die bei der Vorbereitung, dem Basteln der Tischdeko, dem Einkaufen, Vorbereiten  und hinterher wieder beim Aufräumen mitgeholfen hat. Ohne jede/n Einzelne/n wäre ein solches Frauenfrühstück nicht möglich.